Ritter der lustigen Eicht

Ritter-der-lustigen-EichtStatut für die Verleihung des Willkomm-Ordens
„Ritter der lustigen Eicht“

Art. 1
Das Reych Schlaraffia Paixhanslia an der Vechlapruggen stiftet den Willkomm-Orden
„Ritter der lustigen Eicht“

Art. 2

Diese Stiftung soll

  1. die Freundschaft unter den Sassen vertiefen
  2. den Kontakt zu den oberösterreichischen Reychen pflegen
  3. das ehrende Andenken bewahren an den unvergessenen großen oberösterreichischen Mundartdichter Franz Stelzhamer, Ehrenschlaraffe Piesenham, der Ehrenmitglied der Paixhanslia war und ihr das Lied „A lustigö Eicht“ als Motto gewidmet hat.

Art. 3

Der Orden besteht aus einer runden Metallplakette, Durchmesser 6 cm, mit der Umschrift „315 Paixhanslia – Ritter der lustigen Eicht“ am äußeren goldfarbenen Teil. In der Mitte ist ein Bildnis des Mundartdichters Franz Stelzhamer auf einem silberfarbenen Teil dargestellt. Die beiden verschiedenfarbigen Teile des Ordens sind durch 8 freistehende Stege miteinander verbunden.

Er wird als Halsorden an einem 30 mm breitem Band in den Reychsfarben rot-schwarz-rot getragen.

Art. 4

Der Orden wird verliehen, wenn in einer Winterung in allen oberösterreichischen Schlaraffenreychen zumindest einmal eingeritten  und  eine humorvolle Fechsung dargebracht wird.

Ritter der schönen oberösterreichischen Reyche  Linzia 13, Styria 32, Ovilabis 132, Gamundia 205, Scardinga 211, Iscula 215, Brundunum 234, Castellum Palustre 314, Paixhanslia a.d.V. 315,  Castellum Erolatium 380 müssen diese Bedingungen jedoch in zwei Winterungen erfüllen, um diesen Orden verliehen zu bekommen.

Art. 5

Für die Anrechnung der Einritte ist maßgebend, dass an einem Sippungstag nur ein Reych besucht werden darf. Es zählen alle Sippungen ab der Winterung a.U. 146/147, die im Vademekum eine Sippungsnummer tragen und vor der Verleihungssippung im h.R. Paixhanslia stattfinden. Die Verleihungssippung im h.R. Paixhanslia zählt nicht dazu.

Art. 6

Der Orden wird gegen Berappung der Gestehungskosten verliehen.

Art. 7

Die Verleihung findet nur einmal in einer Winterung – im Ostermond – im Hohen Reych Paixhanslia statt. Die Verleihung erfolgt nur in dieser im Vademekum vermerkten Sippung durch den fungierenden Oberschlaraffen.

Art. 8

Der Orden kann nur an Ritter verliehen werden. Einritte als Knappen und Junker werden jedoch nach dem Ritterschlag angerechnet.

Art. 9

Der Nachweis der Einritte geschieht durch den Schlaraffenpaß.

Die Ordenswerber haben spätestens drei Wochen vor der Verleihungssippung dem Marschall der Paixhanslia eine Einrittsliste vorzulegen, aus der die besuchten Reyche, das Datum der Einritte und die Bestätigung der Richtigkeit hervorgehen. Um die Bestätigung der Richtigkeit auf Grund des Schlaraffenpasses wird der Kantzler des Reyches, dem der Ordenswerber angehört, ersucht.

Art. 10

Über die Verleihung wird eine Urkunde ausgestellt. Unterfertigung erfolgt nach den üblichen Regeln für Ordensurkunden.

Art. 11

Die Ordensmatrikel ist vom Marschall des h.R. Paixhanslia zu führen.

Art. 12

Der Schriftverkehr über den Orden ist vom Kantzelar des h.R. Paixhanslia zu führen. Er verständigt auch die jeweiligen Landesverbände Allschlaraffias von der Verleihung.

Art. 13

Die Verwaltung (Anschaffung) der Orden erfolgt durch den Wappen- und Adelsmarschall des h.R. Paixhanslia.

Art. 14

Die Eintragung in die Stammrolle lautet: „Ritter der lustigen Eicht“

Gegeben im h.R. Paixhanslia an der Vechlapruggen. im Lenzmond a.U. 146

Änderung des Statuts (Art. 4)

gegeben im h.R. Paixhanslia an der Vechlapruggen im Lethemond a.U. 152

 

Genehmigt vom ASR am 15. des Windmondes a.U.152

Qualm
ASR
Vorsitzender des SRA